Stand heute:

wir kenne Heute mehrere Arten von Haarausfall, hier zähle ich ihnen einige auf:

- den genetisch bedingten Ausfall

- den krankheits bedingten Ausfall

- den saisonalen

Haarausfall bei Männern / Haarausfall bei Frauen siehe weiter unten

100.000 Haare haben wir im Durchschnitt. Sie wachsen in mehreren Phasen und haben eine begrenzte Lebensdauer. Wie die Hautzellen werden die Haare in einem kontinuierlichen Wachstumszyklus immer wieder erneuert: Nach höchstens sechs Jahren fällt ein Haar aus und macht einem neuen Platz. Bei diesem natürlichen Wechsel verlieren wir täglich zwischen 50 und 100 Haare. Erst bei einem Ausfall von mehr als 100 Haaren täglich über einen längeren Zeitraum spricht man von Haarausfall.

Die mit Abstand häufigste Ursache für schütter werdendes Haar ist der Androgenetische Haarausfall. Androgene, also männliche Hormone, wirken auch im weiblichen Körper. Sie beeinflussen das Haarwachstum und die Talgproduktion. Aufgrund erblicher Veranlagung können die Haarwurzeln überempfindlich auf diese Hormone reagieren. Die Haarwurzel der Kopfhaut bildet sich zurück und produziert immer feineres Haar, bis die Produktion ganz eingestellt wird. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt es beim Mann eine fast sichere Behandlungsmöglichkeit, um den Haarwuchs zu fördern, durch gezielten Einsatz von Produkten kann er verzögert werden. Der Wirkstoff heißt Finasterid, er bewirkt, dass sich das Testosteron nicht an der Haarwurzel anlagert und so diese erwürgt.
Nach 3-4 Monaten wird sich herausstellen wie der Körper darauf reagiert. wenn sich neue Haare aus den noch funktionierenden Haarwurzeln gebildet haben, stehen die Chancen sehr, sehr gut.

Anders bei Frauen: Bei Ihnen ist der Androgenetische Haarausfall meist nur eine vorübergehende Erscheinung ausgelöst durch Hormonschwankungen, beispielsweise während der Schwangerschaft. Bei langfristigen Beschwerden ist in der Regel eine gezielte Behandlung mit Hormonen erfolgreich.
Wem dies zu Taff ist dem empfehle ich Regaine oder Neocapil, ein Kopfhautpflege-Produkt zum auftragen und das wirkt wirklich....

Kreisrunder Haarausfall

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nnerhalb kurzer Zeit fallen die Haare kreisförmig aus. Die Ursachen dafür sind nicht bekannt. Bei leichten Fällen kann sich der Haarwuchs nach einiger Zeit wieder normalisieren. In schweren Fällen kann es zu völliger Kahlheit am Kopf und des gesamten Körpers kommen.

Diffuser Haarausfall

Das Haarwachstum reagiert sehr sensibel auf die verschiedensten Faktoren und Umwelteinflüsse: Streßsituationen, Krankheit, Medikamente, Umgang mit giftigen Substanzen, falsche oder mangelhafte Ernährung, falsche Haarpflege, hormonelle Veränderungen und vieles mehr können vorübergehend Haarausfall auslösen. Es ist nicht immer einfach, die Ursache auszumachen. Ist sie jedoch einmal gefunden und entsprechend behandelt, normalisiert sich das Haarwachstum nach Beendigung der Störung.

Man unterscheidet zwischen inneren und äußeren Ursachen von Haarausfall. Hormonelle Veränderungen (Wechseljahre oder Schwangerschaft) oder die Folgen von Krankheiten wie Typhus oder Scharlach gelten als Innere. Dazu zählen auch ernährungsbedingte Mangelerscheinungen und die Nach- und Nebenwirkungen von Narkosen, Medikamenten und ähnlichem.

Bestrahlungen und die Einwirkung von Mikroorganismen, etwa Pilzbefall, hingegen zählen zu den Äußeren. Aber auch Alltäglichkeiten wie straffes Zurückbinden der Haare (mechanische Ursache) und falsch angewendete chemische Produkte werden als äußere Ursache geführt.




Haarausfall bei Frauen


Gesundes, fülliges Haar - gerade für Frauen ist dies auch ein Zeichen von Attraktivität. Umso schlimmer, wenn die Haare ausfallen. In vielen Fällen sind die Hormone oder eine Vererbung daran schuld.
Zwar leiden mehr Männer als Frauen unter Haarausfall, doch leiden betroffene Frauen wesentlich stärker darunter. Ein Grund ist sicherlich die gesellschaftliche Akzeptanz von wenig oder keinen Haaren bei Männern im Gegensatz zum Haarausfall bei Frauen.
Allerdings ist nicht gleich jeder Verlust von einigen Haaren ein Haarausfall. Von einem krankhaftem Haarausfall, dem so genannten Effluvium wird erst gesprochen, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen.

Haarausfall hat viele Gesichter
Neben einer erblichen Veranlagung für Haarausfall, fallen Frauen vor allem dann die Haare häufiger aus, wenn sie schwanger oder in den Wechseljahren sind bzw. während einer Pillenpause. Der Grund: Östrogene steigern das Wachstum der Haare, während Androgene es hemmen. In solchen hormonellen Sonderzeiten ist die Produktion der weiblichen Keimdrüsen gedrosselt, und es kommt zu einem relativen Überwiegen der männlichen Hormone.
Deshalb ist es nachvollziehbar, dass gerade dann wenn eine Änderung des Hormonhaushaltes eintritt, vermehrt die Haare ausfallen können. Andere Faktoren wie das Alter oder die Jahreszeit spielen außerdem eine große Rolle.

Ursachen von Haarausfall bei Frauen
Erbliche Faktoren (anlagebedingter weiblicher Haarausfall)
Verschiebung des hormonellen Gleichgewichtes nach einer Geburt
Sinkender Östrogenspiegel in den Wechseljahren
Funktionsstörungen der Schilddrüse
Schwere Infektionen, Vergiftungen
Stoffwechselerkrankungen wie z. B. Diabetes mellitus
Stress, Defizite in der Ernährung, Mangelerscheinungen durch Diäten
Medikamente z. B. gegen hohe Blutfettwerte, Blutdruckmedikamente (ACE-Hemmer, Betablocker) sowie Medikamente zur Krebsbehandlung

Um den Haarverlust wirksam bekämpfen zu können, sollten die Ursachen bekannt sein. Zur diagnostischen Abklärung ist ein Besuch beim Hautarzt und - für Frauen - beim Gynäkologen zu empfehlen. Haarausfall durch Stress, Nährstoffmangel, Hormonstörungen oder Medikamente ist meistens ein vorübergehendes Phänomen, das reversibel ist. Wer selbst aktiv werden möchte, sollte wissen, dass es in der Apotheke  rezeptfreie Arzneimittel gegen diffusen Haarausfall gibt, die die Haarwurzel mit schwefelhaltigen Aminosäuren, Nährstoffen und B-Vitaminen versorgen (z.B. Pantovigar N,Priorin, Revalid, Bioscalin in der Droi oder Apotheke und neu Densitive beim Coiffeur).

Haarausfall nach der Schwangerschaft
Nach einer Schwangerschaft oder Stillzeit kann es zu Haarausfall - das so genannte postpartale Effluvium - kommen. Dies ist kein Grund zur Beunruhigung, denn die Haare wachsen in der Regel, auch ohne Therapie, nach mehreren Wochen bis Monaten wieder nach. Was passiert? Während der Schwangerschaft ist der Östrogenspiegel im Blut sehr hoch. Deshalb beobachten die meisten Frauen zunächst schönes, dichtes und glänzendes Haar sowie glatte Haut. Mit der Geburt sinkt der Östrogenspiegel jedoch stark ab, was den plötzlichen Übertritt von Haaren im Wachstumsstadium in das Ruhe- und Ausfallsstadium zur Folge hat. Diese Haare fallen dann typischerweise 2-3 Monate später aus.

Haarverlust in den Wechseljahren
Während und in den Wechseljahren haben nicht wenige Frauen einen dauerhaft erhöhten Haarwechsel. Dieses Phänomen wird als chronisch telogenes Effluvium (CTE) bezeichnet. Erhärtet wird der Verdacht auf CTE durch über Monate oder Jahre hinweg erhöhte Telogenhaarraten (das heißt 30-40% der Haare befinden sich in dem Stadium, dass sie in den nächsten 2-4 Monaten ausfallen bzw. ausgewechselt werden , welchein der Haarwurzelanalyse, dem Trichogramm, festgestellt werden können. Das Trichogramm ist eine häufig angewandte Methode, um das Ausmaß des Haarverlustes oder den Effekt von Haartherapeutika zu erfassen. Dazu werden mit einer Pinzette 50 bis 100 Haare ausgezupft und unter dem Mikroskop die Haarwurzeln beurteilt und den einzelnen Wachstumsphasen zugeordnet. Normal wären maximal 20% Telogenhaare. ,. Ein weiteres Messverfahren, das von Dermatologen zunehmend angewandt wird, ist das sogenannte TrichoScan-Verfahren, bei dem keine Haare epiliert werden müssen.

Was tun, wenn Haarausfall auftritt?
Wichtig ist zu wissen, dass es Zeiten mit erhöhtem Haarwechsel gibt, die in der Regel nicht zu einer dauerhaften Haarlichtung im Sinne einer androgenetischen Alopezie führen. Zur besonderen Unterstützung gibt es in der Apotheke rezeptfrei erhältliche Arzneimittel, die das Haar mit allen wichtigen Nährstoffen, die es für ein gesundes Haarwachstum benötigt, versorgt
(z.B. Pantovigar N, Priorin, Revalid, Bioscalin in der Drogerie oder Apotheke. Nahrungsmittelergänzung sollte auch nicht ausser Acht gelassen werden. Hält der Haarwechsel länger an oder gehen die Haare plötzlich in größeren Mengen aus, sollte man einen Experten/Arzt zu Rate ziehen.